Das Merian’sche Gut Klein-Riehen, bekannt als «Bäumlihof»

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Spross einer einflussreichen Familie

 

Was Fassaden erzählen: Rudolf Geigy wird 1902 in eine reiche Basler Industriellenfamilien hineingeboren. Die Geigys gehörten zur wirtschaftlichen und politischen Elite Basels. Ihr Name ist eng mit dem Pharmakonzern J. R. Geigy AG verknüpft, den die Familie aufgebaut hatte und der 1939 mit der Entwicklung von DDT die Bekämpfung tropischer Krankheiten revolutionierte. Rudolf Geigy hat sich gegen eine Karriere in der J. R. Geigy AG entschieden. Er war aber 38 Jahre lang Mitglied des Verwaltungsrates.

Labor Prof. Geigy; Frl. Ch. Schumacher, Neubau STI 1961 (Foto: Eidenbenz)

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Homme de science

 

Nicht die Teppichetage der J. R. Geigy AG, sondern vor allem die Wissenschaft: Geigy studierte in Basel Zoologie unter Friedrich Zschokke, wechselte später dann zu Emile Guyénot nach Genf, der ihn stärker mit physiologischen Fragestellungen vertraut machte. Geigy's 1931 veröffentlichte Dissertation machte ihn auch international bekannt.

Prof. Geigy während einer Vorlesung über Erreger tropischer Krankheiten. (Semaine de la Femme No. 48. November 1958)
Rudolf Geigy bei einer Vorlesung

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Direktor des Schweizerischen Tropeninstituts

Film

Extracts of «The Swiss Tropical Institute in Basle presents scenes from its activities in the fields of Research, Teaching, Medicine, Developmental Aid» (1970)

Der Zweite Weltkrieg brachte die Tropen nach Basel und Basel näher zu den Tropen. Geigy wird 1943 Direktor des neu gegründeten Schweizerischen Tropeninstituts, dem er knapp 30 Jahre vorstehen sollte. In dieser Funktion eröffneten sich ihm neue wissenschaftliche Möglichkeiten. Geigy verlegte sich zunehmend auf das Studium der Erreger und Überträger tropischer Krankheiten.

 

Vom Vordringen ins Undurchdringliche
«So gibt es dort für den Naturforscher und den Arzt viele Rätsel, die bei uns gar nicht existieren und Ihr werdet wohl spüren, dass da die Wissenschaft noch ein grosses Arbeitsfeld vor sich hat; Vieles muss noch erforscht und ausgedacht werden, um den Menschen die in den Tropen leben, vor diesen Krankheiten in ihren Überträgern zu schützen. Diesem Ziel dient u.a. auch die Arbeit des Tropeninstituts. In unseren Zuchten können wir z. B. das Leben und Treiben dieser Insekten wunderbar beobachten; feststellen wie und wodurch sie dem Menschen besondern gefährlich sind; wie sie die Krankheitskeime aufnehmen und weitergeben, wie sich die Keime selbst entwickeln; Mittel ausprobieren, um die Insekten und ihre Brut unschädlich zu machen. - Im wissenschaftlichen Laboratorium kann man all dies regelmässig jeden Tag verfolgen. Und wenn man dann einen Weg gefunden hat, der Erfolg verspricht, so muss man erst noch ausprobieren, ob er sich im Grossen, drüben in der Tropenwelt auch bewährt. Das sind dann wirklich schöne Aufgaben für unsere Forscher; denn die Schweiz war ja immer dabei, wenn es galt, zu helfen und zu heilen.» (Rudolf Geigy, «Tropische Quälgeister», Schulfunksendung vom 21.06.1946)
R. Geigy auf dem ihm gewidmeten Gedenkbrunnen im Zoologischen Garten Basel (© Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1001 A 1.78 1, dieses Bild ist urheberrechtlich geschützt)
Erdferkeltransport. Fütterung

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Tierfreund

Film

Film «Fang eines Erdferkels (Orycteropus afer) im südlichen Tanganyika und Transport nach dem Zoo Basel» (1949)

Geigy war dem Zoologischen Garten zeitlebens eng verbunden. Als Präsident des Verwaltungsrats war er führend an der Vergrösserung und Umgestaltung des Gartens beteiligt. Er hat sich nicht davor gescheut, auch selbst in die Tasche zu greifen, wenn er dies für nötig befunden hatte. Ihm ging es aber in erster Linie um die Tiere. Unter seiner Regentschaft hatte er moderne Konzepte der Tierhaltung eingeführt und die Verhaltensforschung gefördert.

 

Mister Geigy und Miss Pori
«Professor Geigy hatte schon früher einmal erfahren dürfen, mit wieviel Verständnis von seiten der Air France man bei komplizierten interkontinentalen Tiertransporten rechnen kann. In Afrika existiert nämlich ein nur dort vorkommendes, merkwürdiges, termitenfressendes Tier, etwa von der Grösse eines Schweins, mit rüsselartiger Schnauze, langen Eselsohren und einem känguruhartigen Schwanz. Es lebt in tiefen, selbstgegrabenen Erdhöhlen, welche es nur nachts verlässt, um sich an Termitenhügeln gütlich zu tun: das Erdferkel. Schon in Afrika bekommt man es wegen seiner verborgenen Lebensweise nur selten zu sehen, und in Zoologischen Gärten ist es kaum je vorhanden. Prof. Geigy war es nun während einer seiner Ifakara-Aufenthalte gelungen, in einer einsamen Gegend bei Mofu im südlichen Tansania, ein solches Erdferkel auszugraben, in einem Netz zu fangen und anschliessend in einer grossen Transportkiste zu halten. Es wurde von ihm an Ersatzfutter gewöhnt und fast handzahm gemacht. Anlässlich des nächsten Heimfluges sollte dieses seltene Tier nun für den Basler Zoologischen Garten nach der Schweiz transportiert werden.
Bis nach Nairobi erfolgte der Transport per Auto. Ab Nairobi aber hatte die Air France an Bord eines ihrer regulären Flugzeuge Transportbewilligung bis Zürich zugesagt. Dies allein war schon ein schönes Zugeständnis. Das Bemerkenswerteste ereignete sich aber dann, als die Kiste in Nairobi in den Gepäckraum verladen werden sollte und es sich herausstellte, dass sie etwa 30cm zu lang war und deshalb mit dem besten Willen nicht hineingeschoben werden konnte. Kurz entschlossen erteilte der Pilot Professor Geigy die Erlaubnis, das Tier frei in den Gepäckraum laufen zu lassen, wo es sich zuhinterst, von einer Wand von Koffern nach vorne abgesichert, einrollte und glücklich den langen Flug nach Zürich überdauerte. Am gleichen Abend noch nach Basel verbracht, wurde «Miss Pori» (der afrikanische Busch heisst auf Kisuaheli «Pori») , wie sie von den Baslern prompt getauft wurde, zur vielbesuchten Zolli-Attraktion und natürlich auch zum begehrten Fasnachts-Sujet. Vive Air France!» 
(Aus: Rudolf Geigy, Siri. Top Secret, Basel 1977, S. 66)

Cousin Island, Seychellen

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Naturschützer

Film

Extracts of «Protected nature on Cousin Island, Seychelles» (1975)

Vögel, Nashörner, Inselparadiese. Geigy engagierte sich mit Leib und Seele für den Naturschutz. Er gründete den «Hilfsfonds für die Vogelwarte Sempach», mit dessen Hilfe sich die Vogelwarte zu einer bedeutenden Forschungsinstitution entwickelte. Geigy unterstützte die Initiativen des World Wildlife Funds (WWF). Zwei Projekte lagen ihm besonders am Herzen: Das Nashorn-Reservat auf Java sowie die ornithologische Station auf Cousine Island auf den Seychellen. Geigy erwarb kurzerhand das Inselparadies, um es als Naturreservat für die Nachwelt zur erhalten.

 

«Wenn wir unsere Welt schützen wollen, so müssen wir uns auch der Schönheiten dieses lebensspendenden Erdballs bewusst sein. Was für eine Vielfalt von Tieren und Pflanzen in ungezählten Arten und Variationen ist hier versammelt! Ihr unendlich variierter Bauplan, ihre Physiologie bis herab zu einzelnen Zelle mit ihren erstaunlich funktionierenden Organellensystemen, sie liefern uns Anregung zur Forschung ohne Ende.» (Rudolf Geigy, Erforschung der Natur im Feld und Laboratorium, in: Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft (wissenschaftlicher Teil), 150. Jahresversammlung in Basel, S. 9–20, 1970)
Prof. Geigy, Januar 1975 (Foto: F. Hufschmid)

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Froschkönig

 

Sie scheinen sich bestens verstanden zu haben. Das leise Zwiegespräch lässt nichts anderes vermuten. Geigy hatte eine Vorliebe für rundliche Erscheinungen. Elefanten, Flusspferde, Erdferkel oder die etwas bescheidener auftretende Kröte waren Fixsterne in seinem intellektuellen Kosmos.

Dr. A. Schweitzer, Prof. Roulet und Prof. Geigy, Lambarene

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Humanist

 

Forscher und Humanist. 1945 charterten Geigy und sein Expeditionsteam ein Flugzeug und machten sich auf nach Westafrika. Sie bezogen ihre provisorischen Feldlabors und wurden bei wichtigen Forschergruppen in den belgischen und französischen Kolonien vorstellig. Einer der Höhepunkte der Expedition war der Besuch in Albert Schweitzers berühmtem Spital in Lambarene. Diese Visite war kein Zufall. Geigy stellte sich bewusst in die Tradition medizinischer Humanisten und signalisierte damit auch einen Anspruch des noch jungen Tropeninstituts.

Im Banco-Wald: Mangenot und Geigy, Côte d‘Ivoire 8. Januar 1952

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Netzwerker

 

Mit dem französischen Botaniker Georges Mangenot durchs afrikanische Unterholz. Rudolf Geigy kannte keine Berührungsängste. Er knüpfte aktiv wissenschaftliche Kontakte zu europäischen und afrikanischen Forscherinnen und Forschern. Das gute Verhältnis zwischen Schweizer und Französischen Wissenschaftlern wurde 1951 mit der Gründung des Centre Suisse de Recherches Scientifiques (CSRS) an der Côte d'Ivoire besiegelt. Rudolf Geigy ermöglichte vielen jungen STI-Wissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt am CSRS. Sie beackerten Fragen zur Zoologie, Ernährung, Naturschutzbiologie und der Landwirtschaft. Später wurden Gesundheitsthemen vermehrt relevant. Heute ist das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) ein wichtiger Partner des CSRS. Das Centre hat sich zu einer wichtigen Forschungseinrichtung für die ganze Subregion entwickelt.

Prof. Geigy, Herr Gander, Labor Ifakara (Foto Dr. Lüscher)
Prof. Geigy, Herr Gander, Labor Ifakara (Foto: Dr. Lüscher)

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Feldforscher

 

Ein Hotspot der Schweizer Wissenschaft in Übersee: Das Swiss Tropical Institute Field Laboratory (STIFL) in Ifakara, Tansania. Von der schweizerischen Kapuziner-Mission ermöglicht. Tansania wurde Geigy und dem Tropeninstitut zur zweiten Heimat. Hier liessen sich die wichtigsten Tropenkrankheiten an Ort und Stelle untersuchen: Malaria, Schlafkrankheit, afrikanisches Rückfallfieber oder die Flussblindheit. Das STIFL hat sich über die Jahre in eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen in Afrika entwickelt. Es wurde sukzessive in tansanische Hände übergeben und 1996 in einen «trust» umgewandelt. Das Ifakara Health Institute (IHI) ist heute im ganzen Land präsent und leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen übertragbare und chronische Krankheiten sowie zur Stärkung des tansanischen Gesundheitssystems.

Gehirnauswertung eines frisch erlegten Warzenschweins

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Herr Warzenschwein – «Bwana Ngiri»

 

«Bwana Ngiri – Herr Warzenschwein». Was zunächst wenig schmeichelhaft klingt, wurde zur Eigenmarke und Identität. Geigy's Spitzname kam nicht von ungefähr. Angestachelt von der Frage, ob Warzenschweine ein Reservoir für das afrikanische Rückfallfieber darstellten, hatte Geigy zahlreiche Tiere aus ihren Erdlöchern in Tansania getrieben und wissenschaftlich untersucht. Die Hypothese liess sich nicht bestätigen. Der Übername aber blieb.

Rudolf Geigy auf Büffeljagd in Tansania, 1967

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Jäger

  Ein sauberer Herzschuss. Geigy liebte die Jagd. Er erlegte Büffel und andere Bewohner der afrikanischen Steppe aus respektabler Distanz. «...und plötzlich sehe ich einen jungen Bullen, den der Landrover, ohne mein Wissen, von der Herde abgesprengt hatte, links im Feld stehen. Ich schwinge mich auf die Motorhaube, wir fahren dem Bullen entgegen und kurz darauf fällt er mit einem sauberen Herzschuss lautlos zusammen.» (Rudolf Geigy, Vom Vordringen ins Undurchdringliche, 1967)
Dies Academicus (© Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-2047 2 (Foto Hans Bertolf, dieses Bild ist urheberrechtlich geschützt)

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Rektor der Universität Basel

 

Spross für Spross die Karriereleiter hinauf. Zurück in Basel bekam Geigy 1935 einen Lehrauftrag für experimentelle Embryologie und Genetik an der Universität. Drei Jahre später wurden ihm die Rechte eines ausserordentlichen Professors, 1952 die eines ordentlichen Professors verliehen. Der Höhepunkt seiner universitären Laufbahn bildete das Amt eines Rektors, das Geigy 1962 bekleidete. In seiner Rektoratsrede «Sprung in die Selbständigkeit» beschrieb Geigy die afrikanische Dekolonisierung als einen unaufhaltsam fortschreitenden Prozess. Seine Antwort darauf: Entwicklungshilfe.

 

Rektoratsrede R. Geigy, 1962 «Der Sprung in die Selbständigkeit»

Rural Aid Center, Ifakara
Opening Ceremony MATC, Dr. O. Appert, Präsident J. Nyerere, Prof. R. Geigy, Ifakara 18. Oktober 1973 (Foto: H. Stricker)

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Entwicklungshelfer

 

Entwicklungshilfe war Rudolf Geigys Antwort auf die Unabhängigkeit Tansanias. Seine Vision: die Ausbildung von Gesundheitspersonal und schliesslich eines Mittelstandes im ländlichen Tansania selbst. 1960 gründete er die Basler Stiftung zur Förderung von Entwicklungsländern, welcher wichtige Vertreter der Basler chemischen Industrie angehörten. Die Stiftung unterstützte das Rural Aid Center (RAC) in Ifakara, das tansanische „Barfussärzte" ausbildete. Die Nähe zum St. Francis Hospital und zum Feldlabor des Tropeninstituts, machte das RAC zu einem einzigartigen Ausbildungsplatz. Ifakara war der Beweis, dass sich die Kombination von Lehre, Forschung und Dienstleistungen auch im ländlichen Afrika erfolgreich umsetzen liess. Geigys Idee hatte Bestand: Noch heute wird die Ausbildung in Ifakara grossgeschrieben. Das von der Novartis Stiftung finanzierte Tanzanian Training Center for International Health (TTCIH) erinnert an Geigys frühe Initiative.

 

«Es gilt nun in erster Linie, eine Art geistigen Mittelstand zu schaffen, denn ein modernes, solides Staatsgefüge benötigt Tausende von Köpfen und Händen, in verschiedenster Richtung spezialisiert.» S. 18–19 (Rudolf Geigy, «Der Sprung in die Selbständigkeit. Entwicklungshilfe und Menschheitsproblem» Rektoratsrede gehalten an der Jahresfeier der Universität Basel am 23. November 1962)

Rudolf Geigy und Georges Simenon in Tansania

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Rudolf Geigy (1902–1995)

Der Krimiautor

 

Eisig kalter Krieg. Die Welt zerteilt in Blöcken. Spionageversuche hüben wie drüben. So beginnt die Geschichte «Siri. Top Secret». Ein gelber Umschlag mysteriösen Inhalts wechselt die Besitzer. Wird er den Russen in die Hände fallen? Oder gar den Chinesen? Wie Geigy noch Zeit gefunden hatte, Spionagegeschichten zu schreiben bleibt eine Frage, auf die man von diesem kurzen Roman keine Antwort erwarten darf. Aber auch sonst bleiben etliche Rätsel ungelöst...