Hassan Mshinda

Hassan Mshinda

Land: Tansania, Jahrgang: 1959
Aktuelle berufliche Tätigkeit: Generaldirektor der Tanzania Commission for Science and Technology (COSTECH)
Forschungsbereich: Epidemiologie

Unterstütztes Projekt: The Challenge of Drug Resistance in Malaria: Studies in an Area of Intense Perennial Transmission, Kilombero District (2000)

«Auch für Länder mit knappen Ressourcen ist die Grundlagenforschung in den Bereichen Gesundheit oder Landwirtschaft zentral. Nicht zuletzt dank meiner Beharrlichkeit investiert heute die tansanische Regierung 1 % des Bruttoinlandprodukts zusätzlich für wissenschaftliche Forschung.»

 

Malaria-Erreger haben einen eisernen Überlebenswillen. Über kurz oder lang werden sie gegenüber den herkömmlichen Malaria-Medikamenten resistent. Die Forschungsarbeit untersuchte die Resistenzbildung gegenüber den herkömmlichen Medikamenten Chlorquin und Sulfadoxin-Pyrimethamin in einem ländlichen Distrikt in Tansania. Die Wirkung von Chloroquin hat innerhalb des Studiengebiets deutlich nachgelassen. Etwas besser war es um Sulfadoxin-Pyrimethamin bestellt, obwohl auch hier erste Resistenzbildung nachgewiesen werden konnten. Diese Resultate haben einen wichtigen praktischen Aspekt, schufen sie doch die Grundlage, um die Richtlinien für eine wirksame Malaria-Behandlung anzupassen.