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 11. September 2017

Start eines Implementation-Research-Kurses in Bukavu

Am 11. September 2017 startet das Projekt «Connecting the Dots», ein Implementation-Research-Kurs in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Der Kurs vermittelt Grundlagen der Implementations-Forschung und dient dem Aufbau lokaler Forschungskapazitäten in fragilen Kontexten. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit des Swiss TPH mit der Université Catholique de Bukavu (UCB). Es wurde von der R. Geigy-Stiftung massgeblich gefördert.

 

In fragilen Staaten ist die Gesundheit der Menschen nur selten gewährleistet. Gerade deswegen ist der Aufbau von lokalen Expertinnen und Experten besonders vordringlich. In enger Zusammenarbeit mit der Université Catholique de Bukavu (UCB) startet am 11. September 2017 ein neuer Implementation-Research-Lehrgang für junge Gesundheitsexperten aus der Demokratischen Republik Kongo. Die 24 Teilnehmenden lernen Grundlagen der qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden und erarbeiten ein eigenes Forschungsprojekt zum Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit bei Jugendlichen. Das Projekt wurde massgeblich von der. R. Geigy-Stiftung unterstützt.

 

Langjährige Zusammenarbeit mit der Demokratischen Republik Kongo

Seit Jahrzehnten fördert das Swiss TPH das Gesundheitssysetm in dieser Region: unter anderem durch neue Medikamente gegen die Afrikanische Schlafkrankheit, Malariakontrolle oder die Verbesserung der Gesundheitsversorgung. In den letzten Jahren evaluierte das Swiss TPH das von Cordaid und Partnern implementierte Projekt «Next Generation», ein grosses Gesundheitsprojekt zum Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit bei Jugendlichen. Das Folgeprojekt «Santé, Sexualité, Sécurité» wird seit 2016 vom Swiss TPH und Partnerorganisationen umgesetzt. Beide Projekte sind durch das Aussenministerium der Niederlanden finanziert.

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 01. September 2017

Basler Stiftungstag 2017: Marcel Tanner teilt seine Erfahrungen aus langjähriger Stiftungstätigkeit

Keine «Löcher stopfen», sondern ein kohärentes Portfolio und Langzeitengagement: So liesse sich eine der Kernaussagen zusammenfassen, die Marcel Tanner am Basler Stiftungstag 2017 für eine gelungene Stiftungspraxis anbrachte. Der langjährige Präsident der R. Geigy-Stiftung und Stiftungsrat zahlreicher national und international tätiger Stiftungen plädierte in seiner Keynote Lecture zudem für mehr Kompetenz und Erfahrung von Stiftungsräten. «Heute wird viel zu grossen Wert auf Repräsentation gelegt», sagt Tanner. «Aber es geht vor allem darum, Dreck an den Schuhen zu haben und durch kreatives Zuhören und mit einem klar definierten Stiftungsziel und -profil langfristige Verbesserungen für die betroffenen Menschen und Bevölkerungsgruppen zu erzielen.»

Die Präsentation steht hier als download bereit

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 24. August 2017

No roots, no fruits! Einladung zur Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Marcel Tanner

Gerne möchten wir Sie am Freitag, 15. Dezember 2017 zur Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Marcel Tanner einladen. Der Präsident der R. Geigy-Stiftung und langjährige Direktor des Swiss TPH beendet mit dieser Vorlesung seine erfolgreiche Professorenkarriere innerhalb zweier Fakultäten der Universität Basel (Medizin, Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät). Der Titel der Veranstaltung "No roots, no fruits" verspricht wichtige Einsichten in die Erfolgsbedingungen auf dem Gebiet der Global Health. Im Anschluss der Veranstaltung wird ein Apéro riche offeriert.

Datum: Freitag, 15. Dezember, 17.15 Uhr

Ort: Kollegienhaus der Universität Basel (Aula), Petersplatz 1

Pina Dolce malt news

 15. August 2017

Das International Film Festival on Disability in Cannes zeigt den Dokumentarfilm «In der Nacht fliegt die Seele weiter» von Peter Jaeggi

Der von der R. Geigy-Stiftung (RGS) unterstützte Dokumentarfilm «In der Nacht fliegt die Seele weiter» (Peter Jaeggi) ist einer von sieben Dokumentarfilmen, der in voller Länge am International Film Festival on Disability in Cannes gezeigt wird. Der Film erzählt das Leben und Schicksal der Künstlerin Pina Dolce, die mit 15 Jahren ihr Augenlicht verloren hatte. In eindringlichen Szenen zeigt der Film Pina Dolce als Künstlerin beim Malen, in Alltagssituationen und in der Beziehung mit ihrem Lebenspartner, dem ehemaligen Doktoranden am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH), Urs Hodel.

Für mehr Information siehe: International Film Festival on Disability